Haustechnik

Erdwärme:
Zur Beheizung von Gebäuden werden meist Elektro-Kompressions-Wärmepumpen verwendet. Es finden jedoch auch Absorptions- bzw. Adsorptions-Wärmepumpen Verwendung. Das Funktionsprinzip lässt sich gut mit einem Kühlschrank vergleichen, der innen kühlt und außen heizt. Viele dieser Systeme können im Umkehrbetrieb auch zur Kühlung eingesetzt werden.

Als Wärmesenke (für den Kältemittelkreislauf) werden Wärmeübertrager (Kältemittel/Heizwasser) den Heizkörpern bei 50 °C Wassertemperatur oder Fußbodenheizungen/Wandheizungen mit 35 °C vorgeschaltet. Je niedriger die Temperaturdifferenz zwischen Wärmequelle (Kompressortemp.) und Wärmesenke (Fußbodenestrich) ist, umso effizienter kann eine Wärmepumpe arbeiten, da die Kompressortemperatur niedriger gehalten werden kann. Eine niedere Temperaturdifferenz setzt eine gute Außenwand- und Boden-/Deckendämmung voraus. Ist die damit geforderte Heizleistung eines Raumes gering, kann mit niedrigen Heizkörper-/Fußbodentemperaturen bei hohem Wirkungsgrad (e) geheizt werden.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Erdw%C3%A4rme

 

Solaranlage:
Thermische Solaranlagen können für die Erwärmung von Trinkwasser (Dusch- und Badewasser) sowie zur Wärmegewinnung für Raumheizung und Prozesswärme eingesetzt werden.

Dabei wird der speziell beschichtete Absorber eines thermischen Kollektors durch die Sonnenenergie erhitzt. Durch die Röhren des Kollektors strömt eine Flüssigkeit, seltener auch ein Gas, das diese Wärme aufnimmt. Mittels einer Pumpe im Kreislauf wird das Wärmeträgermedium dann zu einem Speicher (häufig ist dies ein Warmwasserspeicher) oder zum Verbraucher gepumpt.

In Zentraleuropa können mit thermischen Solaranlagen je nach Region üblicherweise bis zu 60% des Energiebedarfs zur Erwärmung von Trinkwasser gedeckt werden. Es sind auch höhere Deckungsbeiträge und der Einsatz in der Gebäudeheizungstechnik möglich (Kombi-Solaranlagen). Die thermische Solaranlage kann die Heizung unterstützen, der Deckungsgrad ist jedoch vom eingesetzten Speicher abhängig. Was optimalerweise möglich ist, zeigte der Schweizer Ingenieur Josef Jenni am Projekt des Obernburger Sonnenhauses bereits 1989: bei entsprechendem Aufwand ist eine hundertprozentige Deckung des Wärmebedarfs eines Einfamilienhauses durch Solarenergie erreichbar.

Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Solaranlage

 

Multimedia/Homeway:
Das Homeway-Kabel dient der multimedialen Vernetzungder Räume einer Wohnung oder eines Hauses in Form eines Stern-Netzwerks.

Im Unterschied zum Computernetzwerkkönnen hier die Homeanwendungen (Fernsehen, Computer, Telefonanschluß, Video, USB, Firewire, Audio) in ein Sternnetzwerk mit nur einem Kabelübertragen werden.

Das Homeway-Kabel besteht aus einem Koaxialkabelund mehreren Datenkabeln, die optimiert gegenseitig abgeschirmt und verdrillt im Huckepackkabeluntergebracht sind. Das Homeway-Kabel sieht daher von außen wie ein einziges Kabel aus, das einfach und billig verlegt werden kann, da keine Kabelschächte erforderlich sind (das Homeway-Kabel ist gleichzeitig der Kabelschacht). Durch die elektrische Ergonomie ist das Kabel schlanker, leistungsfähiger und störunanfälliger als die separate Kabelverlegung. Es ist optimiert für die Verwendung der zugehörigen Verteilerdose (Sternzentrum) und einer beliebigen Anzahl von Anschlußdosen. An allen Anschlußdosen in allen Räumen (Auslässen) werden alle Kabel angeklemmt. Damit stehen standardisierte Anschlüsse zur Verfügung, die die Übertragung von TV-Signalen, Telefonsignale, Computernetzwerksignale etc. erlauben.